Gemüsebrühe aus Schalen und Resten (Druckansicht)

Wertvolle Gemüseabfälle zu nahrhafter Brühe verarbeiten

# Zutaten:

→ Gemüseabfälle

01 - 950 ml assortierte Gemüsereste (Karottenschalen, Zwiebelhäute, Selleriestücke, Lauchgrün, Pilzstiele, Petersilienstiele, Knoblauchschalen, etc.)

→ Aromaten und Würzmittel

02 - 1 Lorbeerblatt
03 - 5-7 schwarze Pfefferkörner
04 - 2 Knoblauchzehen, gequetscht, optional
05 - 1 Teelöffel Salz, optional, nach Geschmack abschmecken
06 - 1 Zweig frischer Thymian oder 1/2 Teelöffel getrockneter Thymian, optional
07 - 1.89 l kaltes Wasser

# Zubereitung:

01 - Saubere, frische Gemüsereste in einer großen Schüssel sammeln. Kartoffelschalen, Kohlsorten wie Brokkoli, Blumenkohl oder Kohl sowie übermäßig stärkehaltige oder süße Gemüsesorten meiden, da diese Bitterkeit oder Trübung verursachen können.
02 - Gemüsereste, Lorbeerblatt, Pfefferkörner, Knoblauch, Salz und Thymian in einen großen Suppentopf geben.
03 - Kaltes Wasser hinzufügen und sicherstellen, dass alle Reste vollständig bedeckt sind.
04 - Bei mittlerer bis hoher Hitze zum Kochen bringen, dann auf ein sanftes Köcheln reduzieren.
05 - Unabgedeckt 45-60 Minuten köcheln lassen und gelegentlich Schaum abschöpfen.
06 - Brühe kosten und bei Bedarf würzen.
07 - Brühe durch ein feines Sieb oder Käsetuch in einen sauberen Behälter abseihen. Feststoffe verwerfen.
08 - Brühe abkühlen lassen und dann in luftdichten Behältern lagern. Im Kühlschrank bis zu 5 Tage aufbewahren oder bis zu 3 Monate einfrieren.

# Expertentipps:

01 -
  • Die Umwandlung von vermeintlichem Abfall in flüssiges Gold gibt dir nicht nur ein gutes Gewissen, sondern auch eine Geschmacksbasis, die kein Fertigprodukt jemals erreichen kann.
  • Du kannst die Aromen je nach verfügbaren Gemüseresten immer wieder neu entdecken, was jede Brühe zu einem einzigartigen kulinarischen Abenteuer macht.
02 -
  • Das Rösten der Gemüsereste bei 200°C für 20 Minuten vor dem Kochen verleiht der Brühe eine unglaubliche Tiefe und karamellisierte Noten, die ich erst entdeckte, nachdem ich mehrere fade Chargen zubereitet hatte.
  • Ein kleines Stück Kombu-Alge oder getrocknete Pilze haben meine Brühen komplett verändert, indem sie einen Umami-Kick hinzufügen, den ich früher vergeblich mit mehr Salz zu erreichen versuchte.
03 -
  • Führe eine zweite Gefrierdose für milde Gemüsereste wie Fenchelgrün oder Erbsenschoten, die sich besonders für zarte Frühlingssuppen eignen und getrennt von kräftigeren Aromen gehalten werden sollten.
  • Die letzte Tasse deiner Brühe einzufrieren und als Starterkultur für die nächste Charge zu verwenden, intensiviert den Geschmack und sorgt für eine gewisse Kontinuität zwischen den Batches.
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